2016 waren ca. 5.000 Unternehmen mit rund 500.000 Beschäftigten in der Stahl- und Metallverarbeitung aktiv. Die Branche gehört zu den zehn großen und dabei ausgesprochen mittelständisch geprägten Industriezweigen in Deutschland. Rund 98 Prozent der Betriebe beschäftigen weniger als 500 Mitarbeiter. Die Branche verarbeitet rund 20 Millionen Tonnen Stahl pro Jahr.

Produkte und Leistungen sind neben verschiedenen Dienstleistungen, wie der mechanischen Bearbeitung von Stahl- und Aluminiumteilen und deren spezieller Oberflächenbehandlung, klassische Konsumgüter, Investitionsgüter aber vor allem Produkte, die als Vorprodukte unmittelbar in die Produktion nachgelagerter Industriebereiche eingehen. Dazu zählen Schmiede- und Blechformteile, Erzeugnisse der Pulvermetallurgie, Federn, Verbindungselemente, Ausbauelemente, Druckkessel, Stahlrohre, Blankstahl, Draht und Erzeugnisse.

Die Stahl- und Metallverarbeitende Industrie steht vor großen Herausforderungen:

Daten des Statistischen Bundesamtes zufolge hat sich die Produktion der Stahl und Metall verarbeitenden Unternehmen in Deutschland im Jahr 2019 um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr abgeschwächt. Auch die Exporte sind 2019 um rund 4 Prozent gesunken. Diese Entwicklung ging einher mit einer Absenkung der Produktionsauslastung auf aktuell rund 78 Prozent. Dies war die Situation vor Ausbruch des COVID Virus:

Durch die weltweite Corona-Pandemie sind die Lieferketten empfindlich gestört. In Erwartung eines Nachfrageeinbruchs wurde die Kapazität vieler Hochöfen heruntergefahren, in der Folge haben die Distributoren die Bestellmengen und Lagerbestände angepasst. Da aufgrund der Pandemie die wirtschaftlichen Aussichten im Moment kaum zu prognostizieren sind, werden Kapazitäten nur zögerliche der steigenden Nachfrage angepasst.

So importiert China gewöhnlich eigentlich für den Export von „Billig Stahl“ bekannt oder auch berüchtigt zurzeit Stahl!

Sollte sich dies auch in anderen Teilen der Welt nach Ende der Pandemie in ähnlicher Form darstellen, wird die Verknappung und damit die Verteuerung von Stahl weiter dramatisch steigen. Auch wenn langfristige Prognosen vermuten lassen, dass die Stahlpreise sich wieder auf niedrigem Niveau einpendeln, da bei voller Ausnutzung der Kapazitäten weiterhin ein Überangebot an Stahlerzeugnissen besteht, bleibt natürlich die Frage zu beantworten, wie man im Moment den hohen Stahlpreisen begegnen will:

An der Rohstoffbörse LME werden die Futures für die nächsten Monate aber noch auf hohem Niveau gehandelt. Erst die 12-15 Monate Futures kommen wieder annähernd an das Preisniveau von vor der Pandemie heran.

Für die Einkäufer zum Beispiel wird es sich daher in jedem Fall lohnen, Angebote zu vergleichen insbesondere. um kurzfristig Aufträge mit möglichst geringen zusätzlichen Kosten abarbeiten zu können:

Metallverarbeitende Industrie

Welche Möglichkeiten gibt es nun für Einkäufer in der stahlverarbeitenden Industrie, diesen Herausforderungen zu begegnen:

So könnte man durch das Erkunden neuer Stahl Lieferanten bzw. entsprechender Distributoren auf dem Weltmarkt sich in Preisverhandlungen mit bestehenden Lieferanten besser positionieren. Auch könnten neue Lieferanten mit besseren Konditionen eine dauerhafte Alternative sein, um Kosten im Griff zu behalten.

Nur wie kommt man an diese neuen! Kontakte heran?

Zunächst einmal ist es zwingend erforderlich, zu evaluieren, wen Sie wo ansprechen möchten bzw. müssen. Geschäftsinformationen auf hohem Niveau sind der Weg in die Zukunft! Warum? die genaue Abbildung eines Marktes ist der erste Schritt in jeder Strategie, die den Eintritt in neue Bereiche oder unerforschte Sektoren umfasst. Entsprechende Informationen sind in solchen Situationen die geeignete und angemessene Antwort.

Die richtigen Lieferanten und auch Distributoren zu kennen aber auch zu wissen, was sich bei den existierenden Geschäftspartnern abspielt ist also ein Schlüssel Element für den Erfolg: Aktuelle Informationen über mögliche Geschäftspartner sind dank moderner Technologien heutzutage einfacher und schneller zu verifizieren als in der Vergangenheit und können gerade in Zeiten großer Unsicherheit das Überleben Ihres Unternehmens sichern.